Rosmarin (Rosmarinus officinalis), Familie der Lippenblütler (Labiatae)
Rosmarin ist nicht nur ein Küchengewürz, sondern eine wundertätige Heilpflanze, wobei man ihn jedoch behutsam verwenden muss, da der Missbrauch dieser Pflanze zu Vergiftungen führt, die auch tödlich ausgehen können. Seine Hauptbestandteile sind u.a. Borneol und Cineol. Er hat spasmolytische und galletreibende Wirkung, hilft bei Katarrhen der Atemwege, ist menstruationsfördernd und wirkt gegen Apththen, wenn man ihn als Mundspülung einsetzt. Weiterhin verschafft er Milderung bei Hämorrhoiden. Extern wird er in Form von Breiumschlägen gegen Rheumabeschwerden, Verstauchungen, Kontusionen, Prellungen und Ekzemen eingesetzt. Kombiniert mit anderen Heilpflanzen wirkt er gegen Schuppen und kräftigend für das Haar. Zu diesem Gebrauch wird er mit Lindenblüte, Kamille, Brennessel, Sellerie und Lorbeer kombiniert. Er wird auch als Mittel gegen Uratgicht, Husten, Asthma und nervös bedingte Tachykardie eingesetzt.
Mindestens haltbar bis: 12/2013
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